Im Wiener Lokalidiom ist oftmals nicht von Taschengeld, sondern von Sackerlgeld die Rede. Das passt für die Community Taschengeld.com gleich aus zweierlei Gründen. Erstens lässt einen der Begriff durchaus auch an das männliche Geschlechtsteil denken. Zweitens ist das Angebot weitestgehend auf die österreichische Hauptstadt beschränkt. Trotzdem lohnt sich ein näherer Blick auf die Website.
Was ist Taschengeld.com?
Der Name dieser Community erinnert an den Obolus, den Kinder für Eis und Chips oder für das Sparschwein zugesteckt bekommen. Das allerdings hat mit diesem Angebot überhaupt nichts zu tun. Denn hierbei handelt es sich um eine Sexdating-Community.
Und zwar eine der besonderen Art: Während die meisten anderen Datingseiten auf rein private Kontakte ausgelegt sind (kfI = keine finanziellen Interessen), geht es hier um käufliche Angebote.
(Hobby-)Huren und Bordelle posten ihre Angebote, in denen interessierte Kunden stöbern können.
Das elegante Design der Site sticht sofort ins Auge: Obwohl es hier um explizit käufliche Erotik geht, wirkt die Oberfläche keineswegs schmuddelig. Hier ist alles sauber, aufgeräumt und gerade deswegen sehr sexy.
Jedoch: Die überwiegende Mehrheit der User*innen stammt aus Wien und der direkten Umgebung.
Was kostet die Mitgliedschaft?
Die Registrierung bei Taschengeld.com ist vollkommen kostenlos und unverbindlich, außerdem kann man sie innerhalb weniger Minuten abschließen. Anmelden kann man sich aus Österreich, Deutschland und der Schweiz als
- Kund*in,
- Freelancer*in oder
- Studio / Club / Agentur.
Ein besonderer Vorteil registrierter Mitglieder ist das interne Mailingsystem für den schnellen, unkomplizierten Austausch von Nachrichten. Es gibt aber auch ohne Registrierung die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme, denn alle Profile beziehungsweise Sedcards sind für alle Seitenbesucher*innen offen einsehbar.
Lohnt sich Taschengeld.com?
Für alle, die in Wien auf der Suche nach käuflichen Sexkontakten sind, ist diese Website perfekt. Denn wo sonst bekommt man alle möglichen Angebote so übersichtlich angezeigt? Das ist natürlich auch für die Anbieter*innen ein riesiger Vorteil. Daher ist es für Wiener*innen geradezu eine Unterlassungssünde, hier nicht mitzumachen.
Schade ist allerdings, dass die anderen Regionen Österreichs, aber auch die Schweiz und Deutschland so gut wie gar nicht vertreten sind. So müssen sich Auswärtige die Website für den nächsten Wien-Besuch merken. Oder bei den am Rand der Startseite eingeblendeten Partnerseiten vorbeischauen, die von Sexkontakten über erotische Geschichten bis
Pornografie ebenfalls eine Menge zu bieten haben.